{"id":94,"date":"2016-05-15T10:40:22","date_gmt":"2016-05-15T10:40:22","guid":{"rendered":"http:\/\/ausz.org\/?page_id=94"},"modified":"2022-11-22T09:36:44","modified_gmt":"2022-11-22T09:36:44","slug":"der-messdiener","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/ausz.org\/?page_id=94","title":{"rendered":"Martins AUSZERDEM"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">&nbsp;<\/div>\n\n<!-- wp:themify-builder\/canvas \/-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"builder_content":"<h1><strong>Der liebe Gott wird dreckige Finger m\u00f6gen.<\/strong><\/h1><h4>Auszug aus dem Buch \u201eUm Himmels Willen\u201c von Martin Urrigshardt<\/h4><p>Mein Vater war Organist und K\u00fcster an einer katholischen Kirche.<\/p><p>Ich ging zur Kommunion und war mit acht Jahren wegen meiner h\u00fcbschen Knabenstimme \u00a0in der Knaben-Schola, die von meinem Vater geleitet wurde.<\/p><p>Ich wurde wegen meines Vaters dann schon mal geschubst. \u201eDu meinst wohl, du bist was Besseres!\u201c Nein, das dachte ich eigentlich nie. Und schon gar nicht wegen meines Vaters. Der einzige Vorteil, den ich mir daraus erhoffte, war beim Singen. Dann war ich f\u00fcr den Moment Ohrfeigengesch\u00fctzt \u2013 dachte ich zumindest. Bald sollte ich merken, dass das ein gro\u00dfer Irrtum war.<\/p><p>Ich wurde Messdiener. Berufen durch ein unbedachtes Betreten der Stra\u00dfe, das aber vom Pastor bemerkt wurde. \u201eAch Martin, sch\u00f6n, dass ich dich sehe. Du wolltest doch immer Messdiener werden. Wir treffen uns immer mittwochs, dann teile ich euch ein. Und du musst Latein lernen.\u201c Was ist los? Nie wollte ich Messdiener werden. Und dann sollte ich auch noch was lernen? Der Pastor sprach am Altar anders als auf der Stra\u00dfe. Am Altar war er ein L\u00fcgner und auf der Stra\u00dfe, so im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch, war er dann hinterlistig. Also, ein durch und durch fragw\u00fcrdiger Mensch. Nur \u2013 warum war der Pastor?<\/p><p>Schnell musste ich dann fast jeden Tag, weil ja auch jeden Tag gestorben wird, bei Beerdigungen dienen. Ja, es hie\u00df dienen. Mit dem Kreuz vorm Sarg herlaufen. Sich zum Kopfende der Grab\u00f6ffnung begeben und den Trauernden beim Trauern zuschauen und zuh\u00f6ren. Ich habe viele Menschen gesehen, wie sie weinten. Die, die stark weinen, die ununterbrochen weinen, die schluchzen, die quietschen, die br\u00fcllen, die schreien. Und die, die sehr leise sind. Die, die sich gegenseitig festhalten. Oder auch, wo keiner war, nur der Tote, der Pastor und ich. Da war mir manchmal zum Heulen. Im Regen alleine mit dem Pastor vor einem Sarg? So war es halt. Ich musste dann laut mitbeten und singen.<\/p><p>\u201cGro\u00dfer Gott wir loben dich\u201c<\/p><p>Wenn die Trauerg\u00e4ste fehlten, musste ich nicht durch aufgeweichte Erde tappen, um ans Grabende zu kommen, sondern ich durfte mich neben den Pastor stellen. Ich stand so mit meinem Kreuz vor einem Loch mit einem Sarg, drinnen ein mir wildfremder toter Mensch, neben einem Mann, der nicht mein Vater und nicht mein Onkel oder ein Verwandter war. Ich stand neben einem Mann, den ich gar nicht leiden konnte. \u201eSo, Martin, wir beide sind ja nun alleine am Grab. Du musst jetzt laut mitbeten und singen.\u201c Ich sollte mit meiner Stimme dem Gebet mehr Gewicht geben, damit der Tote auch in den Himmel kommt. Da habe ich richtig Verantwortung \u00fcbernommen. Und man konnte mich laut singen h\u00f6ren. So laut, dass es die Toten, obwohl sie doch schon im Himmel waren, wohl in der Grabesruhe gest\u00f6rt hat. Jedenfalls zwickte mich der Pastor gemein, doch nicht ganz so laut zu sein. Nach dem Lied durfte ich dann auch eine Schaufel Sand auf den Sarg schmei\u00dfen. Das konnte ich allerdings \u00fcberhaupt nicht leiden. Wer will schon eine Schaufel Sand auf seinen Kopf geworfen bekommen. Au\u00dferdem sp\u00fcrte ich einen Widerspruch. Gerne h\u00e4tte ich mit dem Sandhaufen gespielt, Burgen gebaut oder so was. Ich empfand, es war eine Entehrung der Erwachsenen gegen\u00fcber diesem wunderbaren Sandhaufen. Sand ist zum Spielen da und zu sonst nichts.<\/p><p>So ging es Tag ein Tag aus. Beerdigungen, Andachten, Rosenkr\u00e4nze, Messen, Hoch\u00e4mter.<\/p><p>Ich wohnte ja direkt neben der Kirche. Zwischen Kapl\u00e4nen und Pastoren und ich mittendrin.<\/p><p>Sch\u00f6n war das Kost\u00fcm, ein einfarbig langes, wie ein Rock . Schwarz, rot oder lila. Drunter die Jeans und dr\u00fcber ein wei\u00df gest\u00e4rktes Hemd. Ich mochte die Verwandlung. Noch vor einer Viertelstunde auf einer Baum-Bude gesessen und dann mit einem Mal ein ungewaschener dreckiger Messdiener. Unterm Rock sah ich aus wie ein Schornsteinfeger, aber das gest\u00e4rkte wei\u00dfe Hemd strahlte den Schmutz weg. H\u00e4nde und Fingern\u00e4gel waren so dreckig, dass ich mich manchmal, jedoch nur beim Beten, vor dem Heiland sch\u00e4mte.<\/p><p>Den Kopf leicht gebeugt und die H\u00e4nde gefaltet sah ich das Malheur. Der Heiland wird Verst\u00e4ndnis haben. Lasset die Kinder zu mir kommen. Da st\u00f6ren ihn doch sicher meine kohlrabenschwarzen Finger nicht. Ich glaubte sogar, der Heiland w\u00fcrde mich einst wegen meiner Finger im Himmel bevorzugt behandeln. Wegen meiner Aufrichtigkeit. Weil ich wusste, es kommt auf die inneren Werte an. Und au\u00dferdem: Der liebe Gott wird dreckige Finger m\u00f6gen. Dreckige Finger haben was von armen Leuten, und arme Leute sind ja immer gut. Das hatte ich ja auch vom Heiland gelernt. Ich praktizierte den Schmutz aktiv. Gepflegte, strahlenwei\u00dfe Fingern\u00e4gel, geputzt und gewienert, haben was Heuchlerisches, und das merkt der Heiland zuallererst.<\/p><p>Messen und Hoch\u00e4mter waren sehr langweilig.<\/p><p>Es gab immer ein Durchhalteziel, das war die Kommunion. Danach dauerte es nicht mehr lange. Noch was singen und dann raus.<\/p><p>Es wurde aus gro\u00dfen B\u00fcchern vorgelesen. Da ich inhaltlich nicht folgen konnte, dachte ich mir so allerlei Bl\u00f6dsinn aus. Ob nachher beim Weihrauch die M\u00e4dchen wieder reihenweise umkippen? Ob man heiliges Wasser aus dem Taufbecken mit einfachem Kranwasser verl\u00e4ngern kann, ohne dass auch der Segen verd\u00fcnnt wird? Ob man den Beichtstuhl in eine gem\u00fctliche Bude verwandeln und darin sogar schlafen kann? Ob einem nach dem Verzehr von 3000 geweihten Hostien schlecht wird? Und wenn man dann 3000 Hostien kotzt, ob die Kotze dann auch gesegnet ist? Und wenn man dann meine Kotze bei Fronleichnam als Allerheiligstes durch die Stra\u00dfe unter einem Baldachin tr\u00e4gt, ob die Gl\u00e4ubigen sich vor meiner Kotze bekreuzigen?<\/p><p>Mein Lieblingsmessdienerpartner war J\u00fcrgen Geyer. Klein ein wenig rundlich und ein gro\u00dfer Lacher. Wenn wir beide loslegten, bekamen wir oft Bauchkr\u00e4mpfe vor Lachen.<\/p><p>W\u00e4hrend eines LACHKRAMPFES VER\u00c4NDERT SICH DIE WELT. Das Gesicht wird zur Fratze. Atemnot entsteht, und der Lachgrund ist l\u00e4ngst in den Hintergrund ger\u00fcckt. Jetzt war das reine Lachen der Grund zum Weiterlachen, um dann schlussendlich einen nicht enden wollenden Lachkrampf zu bekommen. Lachkr\u00e4mpfe sind selten und lassen sich nicht planen. Deshalb kann ich mich in meinem Leben an jeden einzelnen erinnern. Zumindest an die ganz gro\u00dfen.<\/p><p>Einen ganz gro\u00dfen und einen der eindr\u00fccklichsten und gleichzeitig tragischsten Lachkr\u00e4mpfe hatte ich in meiner Messdienerzeit mit J\u00fcrgen Geyer.<\/p><p>Die Wandlung ist w\u00e4hrend der Messe der wichtigste, spirituellste und auch stillste Moment und der Moment, in dem das Fleisch Christi essbar wird. Wir mussten uns hinter dem Pastor links und rechts neben dem Tabernakel auf Marmorstufen auf Kniekissen hinknien und mit Gl\u00f6ckchen klingeln. Es gab immer diesen Moment, der zauberhaft, wie durch Geisterhand angeflogen kam, um das Gef\u00fchlsdasein f\u00fcr einen Moment zu verr\u00fccken. Das war das Jetzt-nicht-lachen-Gesetz. Wenn die b\u00f6se Fee das Jetzt-nicht-lachen-Gesetz ins Gesicht haucht, tut sie das garantiert immer dann, wenn man tats\u00e4chlich absolut nicht lachen darf. Man muss dann der Situation mit eiserner Disziplin begegnen. Oder man muss erwachsen sein. Auf keinen Fall funktioniert als aktive Gegenma\u00dfname der Presskopf, will sagen: die Atemluft ins Gesicht pressen. Denn das f\u00fchrt immer zu explosionsartigem Platzen der aufgeblasenen Wangen und zur ultimativen Hingabe zum Lachen. Zum Lach-Befehl. Die Folgen w\u00e4hrend der Fleischwerdung sind nicht auszudenken.<\/p><p>Auch nicht viel besser ist ein stilles Krampflachen mit der Auswirkung, dass der Oberk\u00f6rper stark bebt \u2013 was erweckt das f\u00fcr Aufmerksamkeit! Au\u00dferdem ruft der Still-Lachkrampf die Verzerrung der Mundwinkel hervor. Den Mund zu einem O geformt, der Oberk\u00f6rper erzittert \u2013 schnell f\u00fchrt das beim Lachbeobachter zu einem weiteren Lachfeedback. Den Rest kann man sich denken. Alle Formen des Lachkrampfes l\u00f6sen S\u00e4fte im K\u00f6rper. Tr\u00e4nen sind da eher das Harmloseste. Schlimmer ist die Pisse. Von Beginn eines jeden Lachkrampfes an wartet der erste Tropfen Pisse. Und tropft endlich in die Hose. Unweigerlich. Und manchmal nicht ab\u00e4nderbar auch ein Strahl. Dann ist die Buxe nass. Eigentlich habe ich das Pissen mitten im Lachkrampf wie eine Art H\u00f6hepunkt empfunden. Fast spirituell. Gott sehr nahe.<\/p><p>Die Wette.<\/p><p>Sonntagmorgen, kurz vor der Messe. Ich war mit J\u00fcrgen aufgestellt.<\/p><p>\u201eWetten, dass ich w\u00e4hrend der Wandlung einen ganz lauten Furz mache?\u201c<\/p><p>J\u00fcrgen konnte sich alleine bei diesem meinem Gedanken nicht mehr halten vor Lachen und J\u00fcrgen musste sofort aufs Sakristeikloo.<\/p><p>Die Vorstellung einer solchen Bombe war f\u00fcr uns beide so unfassbar, dass unser Lachen etwas B\u00f6ses, Fatales und Anr\u00fcchiges bekam und uns in der Sakristei erschauern lie\u00df. Noch zehn Minuten bis zum Beginn der Messe, wir waren vier Messdiener. Auch wenn ich J\u00fcrgen nicht dauernd sah, konnte ich ihn immer h\u00f6ren, es war dieses laut verkniffene Lachknorzen. Ich wusste, es ist im Kopf von J\u00fcrgen angekommen und wird nicht mehr aufh\u00f6ren. Bei mir war es genauso. Auch ich ging Wasser lassen, vor allem um J\u00fcrgen nicht mehr h\u00f6ren zu m\u00fcssen. Was soll denn nur werden, wenn wir in den mit 600 Menschen vollbesetzten Kirchenraum kommen? Und wir beide vorne weg. Der Pastor bimmelt, mein Vater greift in die Tasten. Wir lachen uns schief und krumm. Der Teufel wird uns holen. 300 Jahre werden wir Briketts schleppen m\u00fcssen, immer nur schwitzen in der H\u00f6lle.<\/p><p>Pl\u00f6tzlich kam Angst auf. Etwas Unvorstellbares geschah. Wir machten unsern Gang zum Altar ohne Zwischenfall. Bei J\u00fcrgen und mir war alles, wie weggeflogen, nichts h\u00e4tte mich jetzt zum Lachen gebracht.<\/p><p>Nach f\u00fcnf Minuten kam die gewohnte Langeweile auf. Die Lesung im Sitzen. Wir hatten ein striktes In-den-Kirchenaum-GuckVerbot. Also Augen geradeaus immer an die Wand. Oder J\u00fcrgen in die Augen. In diesem Augenblick hat sich die b\u00f6se Fee auf den Weg gemacht, um uns ein wenig sp\u00e4ter anzuhauchen, unweigerlich, nicht \u00e4nderbar.<\/p><p>Und dann kam dieser Gedanke zur\u00fcck, die Furz-Idee w\u00e4hrend der Wandlung.<\/p><p>Ab jetzt sollte ich diesen Gedanken nicht mehr los werden. Er wird mich verfolgen. Vielleicht ein Leben lang. Aber mein Entschluss stand fest. Ich werde es tun. Ich werde es machen. Verkl\u00e4rte Bibeltexte stiegen auf: \u201eJesus wurde in allem versucht wie wir\u201c (Hebr. 4,15). \u201eEin jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird\u201c (Jak. 1,14). Ich verstand. Ich war versucht, ganz klar. Was f\u00fcr ein schlimmer Plan. J\u00fcrgen, mir gegen\u00fcber, ging durch alle H\u00f6llen der Welt. Ich sah nur sein tiefrotes Gesicht. Nicht gepresst, sondern pure Angst kam in ihm hoch.<\/p><p>Die Wandlung kam immer n\u00e4her. Wir bewegten uns auf die Stufen zu. J\u00fcrgen schleppte ein wenig, als ob er nicht aufstehen wollte. F\u00fcr einen kurzen Augenblick dachte ich, dass er raus gehen w\u00fcrde. J\u00fcrgen hatte alles in der Hand, ohne ihn w\u00fcrde ich es nicht tun. Widerwillig schlendernd bewegte er sich und kniete hin. Er nahm all seinen Mut zusammen und schaute mir in die Augen, bettelte mit einer leicht verneinenden Kopfbewegung. Bitte , bitte nicht!!!!<\/p><p>Doch, ich werde dieses Solo blasen.<\/p><p>Mein Vater auf der Orgelb\u00fchne, absolute Stille im Publikum, der Pastor hebt an, seinen ersten Schluck Wein zu trinken. Ich versuche Druck aufzubauen, kommt nichts. Das Brot wird gebrochen, ich klingle. Zweiter Versuch, Druck aufzubauen. Der Kelch wird erneut gehoben. Und dann: Das Unvorstellbare passiert.<\/p><p>Es gibt die Dinger, die nur laut sind, die nicht leise weichen. So eine Art Effektknaller, nur laut und sonst nichts. Und genau so einer ist mir mit plus 30 Dezibel aus meinem roten Rock geknallt. Unvorstellbar laut, ohne Blitz, nur der Donner krachte in die Kirche. 600 Gl\u00e4ubige waren getroffen. Der Wein wurde sofort schal. Der Pastor verga\u00df zu trinken. Ein Blick in meine Richtung verurteilte mich zum Tod. Die Fee leistete ganze Arbeit. Kein Versuch der B\u00e4ndigung, nichts konnte uns beide mehr halten. Wir lachten so unb\u00e4ndig, dass unsere beiden Mitmessdiener aufstanden und uns alleine lie\u00dfen.<\/p><p>Der Bann war gebrochen. Die Gl\u00e4ubigen murmelten leise. Mein Vater stieg von der Orgelempore, das m\u00e4chtige Holztreppengepolter ist mir heute noch in den Ohren.<\/p><p>Ich war komplett eingen\u00e4sst, meine Augen standen unter Wasser und meine Blase war auch nicht faul gewesen. Da lief er, mein Vater, am Kreuzweg vorbei, schnurstracks zum Altar, packte mich und zerrte mich in die Sakristei. T\u00fcre zu. Es gab eine m\u00e4chtige Tracht, unter der ich weitere Blasenfl\u00fcssigkeit verlor. Alle konnten die Schl\u00e4ge h\u00f6ren, 600 Gl\u00e4ubige h\u00f6rten, wie ich gnadenlos verdroschen wurde.<\/p><p>Ob ich die Dresche verdient habe? Wei\u00df ich nicht. Ich sp\u00fcrte den Schmerz nicht. Ich habe nicht geschrien. Kein einziger Laut von mir f\u00fcr die 600 Gl\u00e4ubigen. Versch\u00e4mt ging mein Vater hintenherum wieder auf die Orgelb\u00fchne. J\u00fcrgen, der uns verstohlen vom Altar gefolgt war, sa\u00df die ganze Zeit nebenan im Messdienerraum und hat die Pr\u00fcgel miterlebt. Wir sa\u00dfen in unseren roten R\u00f6cken noch eine Zeitlang nebeneinander auf der Bank in der Sakristei und haben leise gelacht. \u00dcber einen Furz, der beinahe ein Wunder verhindert hat und doch wundervoll irdisch war.<\/p><p>F\u00fcr meinen lieben Freund J\u00fcrgen, der leider 2012 verstarb<\/p>\n<h3>Martins Gem\u00e4lde<\/h3>[gallery ids=\"6460,6461,6462,6463,6464,6465,6466,6467,6468,6469,6470,6471,6472,6473,6474,6475,6476,6477,6478,6479,6480,6481\"]\n<noscript><iframe data-no-script src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Sp1GamqU_LM?pip=1&playsinline=1&autohide=1&border=0&wmode=opaque\" allow=\"accelerometer;encrypted-media;gyroscope;picture-in-picture\"><\/iframe><\/noscript>\n<h2><a href=\"http:\/\/berlinland.de\/\">MARTIN &amp; DIETER<\/a><\/h2>","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/94"}],"collection":[{"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/94\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7247,"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/94\/revisions\/7247"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/ausz.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}