ausz-farbig

Der AUSZ-Klang – Mutige Musik

für mutige Hörer

Freerock ohne Limit. Alles ist möglich. Ein bisschen auch das Unmögliche. Man muss es nur wollen. Und selbst 38 Jahre Pause wurden einfach mal so weggesteckt. So lange dauerte es, bis das 1978 aufgelöste Duisburger Freerock-Ensemble AUSZ wieder aktiv wurde. Eine folgenschwere Reunion in 2016. Kalle Burandt (Bass), Lucky Ruhnau (Drums) und Martin Urrigshardt (Saxofon, Keyboards, Synth) veröffentlichten – nunmehr als Trio – die CD „Zeitensprung & Hütchenspiele“, produziert in Urrigshardts Glottertalstudio im Schwarzwald.

AUSZ steht für experimentelle, improvisierte Stücke, die den Moment auszleben, frei, spontan, mit Höhen und Tiefen, mal ein Rhythmus, dann kein Rhythmus, Harmonien, die sich mit Disharmonien paaren. Es ist mutige Musik für mutige Hörer. Davon ist zu lesen und zu hören auf diesen Seiten.

AUSZ war ursprünglich 1973 in Duisburg gegründet worden. Die damalige Kernformation der Band – ein Quartett aus Burandt, Ruhnau, Urrigshardt und dem Gitarristen Peter Dietz – spielte von 1975 bis 1978 unter der Marke „Freerock & Kaputtmusik“. Und auch da ging es schon abenteuerlich zu. Vor. Hinter. Neben. Und parallel zur Musik gab es immer Raum auch für Kunst und Wort und Performance unter dem hübschen Begriff  AUSZ-Art.

 „Wer gefällt dir von den AUSZ-Mitgliedern am besten?“ hieß es auf einem Fragebogen, den die Band in den 1970er-Jahren bei einem ihrer Konzerte verteilen ließ. Die Antwortmöglichkeiten ließen nichts zu wünschen übrig: „Ja“ konnte angekreuzt werden – und natürlich auch „Nein“.

Texte, Gedichte, Gemälde, Zeichnungen, höchst spezielle Pressemitteilungen, heitere  Abrechnungen, herrliche Absagen oder auch Hochpräzisions-Programmhefte – aus den 1970er- wie aus den Jahren seit der Reunion. Alles das gehört auch zum guten AUSZ-Ton. Und spiegelt sich neben der Musik ebenfalls auf diesen Seiten wider.

Treten Sie ein! Willkommen! Es ist AUSZ!

K.B.

foto1