AUSZ

"Zeitensprung" - Das Album von AUSZ jetzt erhältlich auf Bandcamp

 

 

 

 

 

 

 

Musik machen ohne Grenzen.

Experimentelle, improvisierte Stücke, die vom gemeinsamen Moment leben.

Neue Freerock-Abenteuer bei den AUSZ-Sessions im Glottertal-Studio.

Ideen, Töne, Rhythmen, Melodien. Pausen. Aber auch keine Rhythmen und keine Melodien –  alles ist möglich.

Bass, Schlagzeug und Saxofon bilden das Fundament der freien Interaktionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestalten ohne sich zu sehen. Gestalten ohne sich zu hören.

Am Ende steht ein vorsichtiges und umsichtiges Zusammenfügen.

Was klingt, wird zusätzlich benutzt – vom Duisburger Hafenwasser über Kalimba und Didgeridoo bis hin zu Blechen. Und anderen Fundstücken.

Der intuitiv-improvisatorische AUSZ-Weg ermöglicht selbst ein abstraktes Kommunizieren und Musizieren.          

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wer gefällt Dir von den AUSZ-Mitgliedern am besten?“ heißt es auf einem Fragebogen, den die Duisburger „Freerock und Kaputtmusik“-Formation AUSZ bei einem ihrer Konzerte in den 1970er-Jahren verteilen lässt. Die Antwortmöglichkeiten lassen nichts zu wünschen übrig. „Ja“ kann angekreuzt werden – und natürlich auch „Nein“. Und wer genau hinhört und hinsieht, weiß bald, dass es hier um Musik, Musik, Musik und auszerdem um etwas mehr geht.

Die Gruppe AUSZ, die auf dem Zenit ihres fröhlich-freien Schaffens als Quartett aus Kalle Burandt (Bass), Peter Dietz (Gitarre), Lucky Ruhnau (Schlagzeug) und Martin Urrigshardt (Saxophon) besteht, feiert freie Improvisationen auf der Bühne, gibt bei ihren Kompositionen oft lediglich Grundrisse vor, entwirft musikalische Muster und Skizzen zum AUSZ-Malen, und lässt auch sonst nichts unversucht.

Vor, hinter, neben und parallel zur Musik entsteht Raum auch für Kunst, für Wort, für Performance. AUSZ-Art lautet der schnell gefundene griffige Begriff für diese Symbiose. Mit handgemachten und signierten Kunst-Plakaten werden die Auftritte beworben. Die vorher streng festgelegten Ansagen beim Konzert tragen befreundete Künstler und Dichter vor, im Extremfall kann eine solche Ankündigung auch so beginnen: „Wir wünschen einen schönen guten Abend! Jenseits vom Touristenstrom, südöstlich von den Wolkenkratzern des Finanzzentrums gelegen, erstreckt sich der älteste Stadtteil San Franciscos. Hier richteten vor 200 Jahren…“ Und dass Musiker der Gruppe Rosen im Publikum verteilen, während auf der Bühne befreundete Freundinnen versuchen, auf ihnen unvertrauten Instrumenten zwei Töne zu repetieren, gehört in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts zum guten AUSZ-Ton.

Manche nennen es Jazzrock, andere Fusion, AUSZ hat sich aus all dem herausgehalten und für sich die Gattung „Freerock und Kaputtmusik“ reklamiert. Free, wenn es am schönsten ist, dabei ummantelt von rockigen und jazzigen Elementen, und kaputt, wenn das Quartett sich zu besonders mutiger Musik aufmacht: Jeder spielt das Instrumenten eines Bandkollegen, das er aber keineswegs beherrscht. Alle kennen das Stück, aber keiner kann es. AUSZ-Art eben.

Lange ist es auszuschließen, von AUSZ noch einmal etwas zu hören, zu sehen, zu erleben. Doch 2016, 38 Jahre nach der letzten gemeinsamen Probe, stellt sich eine Frage, die wieder nur so beantwortet werden kann: mit „Ja“ oder „Nein“, wie schon bei der Frage nach den AUSZ-Mitgliedern.

Hier ist die Antwort.

K.B. (Mai 2016)    

 

AUSZ-WASSER

Musik aus und mit Wasser


DIE QUELLEN IM SCHWARZWALD

AUSZ-WASSER

Musik aus und mit Wasser von Kalle


Kalles Wasser-AUSZ Version 1

AUSZ-WASSER

Musik aus und mit Wasser von Martin


Martins Wasser-AUSZ Version 1

AUSZ-WASSER

Musik aus und mit Wasser von Lucky


Luckys Wasser-AUSZ Version 1

 

1 Comment

  1. Rudi
    Oktober 28, 2016 @ 2:36 pm

    Alle Achtung; auf Ihre alten Tage die neuen Sterne in der Loungesphäre .
    Auf den Spuren von Boozoo Bajou etc. :))
    Überglück Mix hat mir gefallen.
    Trotzdem fehlt etwas zwischen den zwei Saxofoneinspielungen; dazwischen zu elegisch und lang bei sieben Minuten.
    Soll ja sicher nicht nur ambiencemäßig für die Yoga-Sitzung sein :))
    Vielleicht einmal in Under The Sea von Digby Jones reinhören .
    Ansonsten weiterso !

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